Über mich

Meine Erfahrungen mit der MBSR-Praxis und die Überzeugung, die ich von ihr habe, möchte ich gerne weitergeben. Deswegen habe ich 2020/21 die Weiterbildung zur MBSR-Lehrerin am Institut für Achtsamkeit, Bedburg, unter der Leitung von Dr. Linda Lehrhaupt, absolviert.

Im Fluss meines Alltags bin ich Dipl.-Erziehungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung und arbeite für das gemeinnützige AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit und Engagement an der Gestaltung der Lernplattform mit. Ich lebe mit meinem Mann und unserem Schulkind in Tuttlingen-Möhringen - mit Blick auf die schöne Donau ...

Ende der 1990er Jahre machte ich erste Erfahrungen mit Meditation. Nachdem ich zunächst mit der Meditationspraxis der Zen-Tradition in Berührung kam, führte mich eine Asienreise 2003 zu Praxis und Philosophie der indo-tibetischen Überlieferung des Buddhismus. Seitdem konnte ich mir eine tägliche Meditationspraxis aufbauen und versuche stetig, Werte wie Mitgefühl und Achtsamkeit in meinen Alltag zu integrieren.

Vor ungefähr 10 Jahren begegnete ich dann als Teilnehmerin dem achtwöchigen MBSR-Kurs. Die dort vermittelte Haltung und Praxis - entlehnt aus der buddhistischen Tradition, frei von jeglichen religiösen oder weltanschaulichen Anteilen, angebunden an die konkreten Situationen und Herausforderungen unseres ‘westlichen’ Alltags - hat mich tief geprägt. MBSR hat mich davon überzeugt, dass es einen Weg gibt, mit unserem täglichen Hamsterrad aus Arbeit, Familie, Beziehungen, äußeren und inneren Kämpfen zurechtzukommen, ohne an überhöhten und alltagsfernen Ansprüchen der Gelassenheit und Entspannung scheitern zu müssen. Mit dem Alltag ‘sein’, ihn sein lassen, fließen lassen können, ihn akzeptieren und mich darin annehmen, mir erlauben zu scheitern und es von neuem zu versuchen, mich selbst in meinem So-Sein wertzuschätzen - diese Haltung empfinde ich als zutiefst menschlich und mitfühlend.